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London/Kerpen, 26. April 2005. RDC, Europas führendes
Verwertungsunternehmen für ausgediente Hardware,
und IBM haben eine Partnerschaft zur Entsorgung von
ausgemusterten Geräten geschlossen. Im Rahmen der
Vereinbarung wird RDC, eine Tochtergesellschaft von
Computacenter, in Zusammenarbeit mit IBM einen flächendeckenden
Produktverwertungsservice anbieten. Damit können
Unternehmen den Wert ihrer IT-Produkte maximieren und
die komplexe Aufgabe der Wiederverwendung und Verwertung
delegieren. RDC hat einen Exklusivvertrag zur Handhabung
des Asset-Recovery-Solutions-Programms von IBM in Deutschland,
Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg,
den Niederlanden, Österreich und der Schweiz erhalten.
IBM Global Financing ist auf die Aufarbeitung, Neuvermarktung
und Verwertung von IT-Produkten spezialisiert und verarbeitet
derzeit über 900.000 PCs pro Jahr, sowohl Produkte
von IBM als auch von anderen Herstellern.
Als „Accredited Asset Recovery Solutions Provider”
von IBM hilft RDC Unternehmen dabei, den potenziellen
Wert ihrer nicht mehr benötigten Hardware zu ermitteln
und die Geräte für das Remarketing aufzubereiten.
IBM kauft die in Frage kommenden Geräte bei den
Kunden auf und übernimmt das Bestandsrisiko bis
zum Wiederverkauf an Dritte.
„Viele Unternehmen kennen den Wiederverkaufswert
ihrer IT-Geräte nicht oder scheuen wegen des angeblichen
Sicherheitsrisikos vor dem Wiederverkauf ihrer Geräte
zurück. Durch die Zusammenarbeit mit RDC können
wir die mit der Verwertung der Anlagen verbundene Komplexität
reduzieren und sicherstellen, dass alle gesetzlichen
Vorschriften im Zusammenhang mit der Verwertung gebrauchter
IT-Geräte erfüllt werden“, sagt David
Johnson, PC Business Manager für IBM Global Financing
(IGF) Global Asset Recovery Services (GARS) in EMEA.
„Gleichzeitig erhalten Kunden die Sicherheit und
den Komfort der Zusammenarbeit innerhalb eines dokumentierten
und nachprüfbaren IBM Asset Recovery-Prozesses.“
Abfallmengen reduzieren
Die WEEE-Direktive, die in Deutschland seit dem 24.
März 2005 geltendes Recht ist, soll die Abfallmengen
verringern, die auf Mülldeponien gelangen und wird
sich auf die Verwertung aller nicht mehr benötigten
IT-Geräte auswirken. „Die Verwertung von
IT-Produkten ist ein stark regulierter Prozess, der
für Unternehmen, die ihn selbst in Angriff nehmen
wollen, extrem kompliziert und kostspielig sein kann.
Die Lösung von IBM bietet einen nahtlosen Service
für die Produktrücknahme und Wiedervermarktung
nicht mehr benötigter Geräte, durch den die
Kunden mit minimalem Aufwand einen maximalen Erlös
erzielen können“, sagt Gerry Hackett, Managing
Director von RDC.
Aufgrund der WEEE-Direktive für die Wiederverwendung
und das Recycling von Elektronikschrott und der an Unternehmen
gestellte Druck der Öffentlichkeit, ihren verantwortlichen
Umgang mit der Thematik unter Beweis zu stellen, steht
die Verwertung von IT-Anlagen immer mehr im Mittelpunkt.
Alle Geräte, die ab August 2005 in Deutschland
vertrieben werden, unterliegen bereits der neuen Verordnung.
„Unternehmen mit einem Refresh-Zyklus von drei
oder vier Jahren stellen fest, dass sie im Durchschnitt
zwei Drittel ihrer gebrauchten und ausgemusterten IT-Produkte
wieder verkaufen oder wieder verwenden können“,
so Hackett. „Das bringt den Unternehmen nicht
nur zusätzliche Erlöse, sondern trägt
auch dazu bei, die Abfallmengen zu reduzieren.“
„RDC genießt einen hervorragenden Ruf auf
dem Gebiet der Produktverwertung und ist einer der Marktführer
in Europa“, kommentiert Johnson. „Dank seiner
Ressourcen und Kompetenzen kann IBM seinen Kunden einen
wirtschaftlicheren Service anbieten und dafür sorgen,
dass alle erforderlichen sicherheits- und umwelttechnischen
Verfahren eingehalten werden. Diese Vereinbarung unterstreicht
das Engagement von IBM für die weltweite Produktverwertung
und ermöglicht es uns, unseren Kunden einen verbesserten
regionalen Service zu bieten.
IBM erwartet, dass in den RDC-Betriebszentren in Essex
(Großbritannien), Kerpen bei Köln und Paris
im ersten Jahr über 100.000 Geräte verarbeitet
werden. Computacenter bündelt in Deutschland im
zentralen Logistik- und Service-Center in Kerpen alle
wesentlichen Logistik- und Veredelungsdienstleistungen
sowie des Lifecycle-Management. Der IT-Infrastrukturdienstleister
gewährleistet damit insbesondere eine bundesweit
einheitliche und effiziente Erbringung seiner „Value
Add Supply Chain Services“.
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Über RDC:
RDC ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft von Computacenter
(UK) Limited, die sich auf die Verwertung von ausgemusterten
IT-Produkten spezialisiert hat. Das Unternehmen ist der
größte dedizierte Anbieter eines solchen Services
in Europa und verarbeitet über 450.000 Geräte
pro Jahr. RDC erhielt als erster Verwerter von ausgemusterten
IT-Produkten weltweit das BSI Integrated Management System
(IMS)-Zertifikat, das die Einzelzertifikate für Qualität
(ISO9001), Umwelt (ISO14001) sowie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
(OHSAS18001) umfasst. Der Umfang dieser Zertifizierung
bietet den Kunden die Gewissheit, dass ihre wirtschaftlichen
Risiken und gesetzlichen Verpflichtungen bezüglich
der Wiederverwendung und des Recycling von Computern nachweislich
abgedeckt werden.
RDC bietet eine effiziente, flexible und kostengünstige
Möglichkeit zur Handhabung der logistischen und
technischen Aspekte des Wiederverkaufs von IT-Produkten,
verbunden mit der Sicherheit, dass alle daten- und umweltbezogenen
Aspekte die sehr strengen Vorschriften in Großbritannien
und in der EU erfüllen und dass vertrauliche Daten
nicht weitergegeben werden. Die von RDC gebotene 100
%ige Verwertung und vollständige Vermeidung von
Deponie-Abfällen übertrifft die neuen Zielwerte
der europäischen WEEE Direktive. RDC hat seine
Zentrale in Witham, Essex sowie Niederlassungen in Köln
und Paris. RDC hat Betriebsanlagen mit einer Gesamtfläche
von über 18.500 Quadratmetern und beschäftigt
160 Mitarbeiter. Weitere Informationen über RDC
stehen auf der Website www.rdc.co.uk zur Verfügung.
Über IBM Global Financing:
IBM Global Financing ist mit einer Kapitalbasis von
über 35 Millionen US-Dollar der weltgrößte
Finanzdienstleister im IT-Bereich. Das Unternehmen betreut
125.000 Kunden in über 40 Ländern. IBM Global
Financing bietet Unternehmen jeder Größenordnung
flexible Leasing- und Finanzierungsprogramme an, die
es ihnen erlauben, Hardware, Software und E-Business-Lösungen
von IBM und anderen Anbietern zu erwerben. Weitere Informationen
über das Angebot von IBM Global Financing stehen
an der Website http://www.ibm.com/financing/europe zur
Verfügung.
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