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Computacenter

Computacenter ist Europas führender herstellerübergreifender IT-Infrastrukturdienstleister. Bei jeder Investition helfen wir unseren Kunden, Kosten zu minimieren und gleichzeitig den Nutzen ihrer IT zu optimieren. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Auswahl und der Beschaffung passender technischer Lösungen, maßgeschneiderter Konfigurationen sowie bei Tests und Integrationen. Darüber hinaus stellen wir den kontinuierlichen, effizienten und kosteneffektiven Betrieb von IT-Infrastrukturen sicher. Unsere Kunden erreichen wir über ein flächendeckendes Netz von Standorten in Deutschland, England, Frankreich, Belgien und Luxemburg sowie über unsere internationalen Partner in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2004 erwirtschaftete Computacenter einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

Gemeinsame Initiative von IBM und RDC zur Verwertung von Altgeräten

London/Kerpen, 26. April 2005. RDC, Europas führendes Verwertungsunternehmen für ausgediente Hardware, und IBM haben eine Partnerschaft zur Entsorgung von ausgemusterten Geräten geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung wird RDC, eine Tochtergesellschaft von Computacenter, in Zusammenarbeit mit IBM einen flächendeckenden Produktverwertungsservice anbieten. Damit können Unternehmen den Wert ihrer IT-Produkte maximieren und die komplexe Aufgabe der Wiederverwendung und Verwertung delegieren. RDC hat einen Exklusivvertrag zur Handhabung des Asset-Recovery-Solutions-Programms von IBM in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz erhalten. IBM Global Financing ist auf die Aufarbeitung, Neuvermarktung und Verwertung von IT-Produkten spezialisiert und verarbeitet derzeit über 900.000 PCs pro Jahr, sowohl Produkte von IBM als auch von anderen Herstellern.

Als „Accredited Asset Recovery Solutions Provider” von IBM hilft RDC Unternehmen dabei, den potenziellen Wert ihrer nicht mehr benötigten Hardware zu ermitteln und die Geräte für das Remarketing aufzubereiten. IBM kauft die in Frage kommenden Geräte bei den Kunden auf und übernimmt das Bestandsrisiko bis zum Wiederverkauf an Dritte.

„Viele Unternehmen kennen den Wiederverkaufswert ihrer IT-Geräte nicht oder scheuen wegen des angeblichen Sicherheitsrisikos vor dem Wiederverkauf ihrer Geräte zurück. Durch die Zusammenarbeit mit RDC können wir die mit der Verwertung der Anlagen verbundene Komplexität reduzieren und sicherstellen, dass alle gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Verwertung gebrauchter IT-Geräte erfüllt werden“, sagt David Johnson, PC Business Manager für IBM Global Financing (IGF) Global Asset Recovery Services (GARS) in EMEA. „Gleichzeitig erhalten Kunden die Sicherheit und den Komfort der Zusammenarbeit innerhalb eines dokumentierten und nachprüfbaren IBM Asset Recovery-Prozesses.“

Abfallmengen reduzieren

Die WEEE-Direktive, die in Deutschland seit dem 24. März 2005 geltendes Recht ist, soll die Abfallmengen verringern, die auf Mülldeponien gelangen und wird sich auf die Verwertung aller nicht mehr benötigten IT-Geräte auswirken. „Die Verwertung von IT-Produkten ist ein stark regulierter Prozess, der für Unternehmen, die ihn selbst in Angriff nehmen wollen, extrem kompliziert und kostspielig sein kann. Die Lösung von IBM bietet einen nahtlosen Service für die Produktrücknahme und Wiedervermarktung nicht mehr benötigter Geräte, durch den die Kunden mit minimalem Aufwand einen maximalen Erlös erzielen können“, sagt Gerry Hackett, Managing Director von RDC.

Aufgrund der WEEE-Direktive für die Wiederverwendung und das Recycling von Elektronikschrott und der an Unternehmen gestellte Druck der Öffentlichkeit, ihren verantwortlichen Umgang mit der Thematik unter Beweis zu stellen, steht die Verwertung von IT-Anlagen immer mehr im Mittelpunkt. Alle Geräte, die ab August 2005 in Deutschland vertrieben werden, unterliegen bereits der neuen Verordnung. „Unternehmen mit einem Refresh-Zyklus von drei oder vier Jahren stellen fest, dass sie im Durchschnitt zwei Drittel ihrer gebrauchten und ausgemusterten IT-Produkte wieder verkaufen oder wieder verwenden können“, so Hackett. „Das bringt den Unternehmen nicht nur zusätzliche Erlöse, sondern trägt auch dazu bei, die Abfallmengen zu reduzieren.“

„RDC genießt einen hervorragenden Ruf auf dem Gebiet der Produktverwertung und ist einer der Marktführer in Europa“, kommentiert Johnson. „Dank seiner Ressourcen und Kompetenzen kann IBM seinen Kunden einen wirtschaftlicheren Service anbieten und dafür sorgen, dass alle erforderlichen sicherheits- und umwelttechnischen Verfahren eingehalten werden. Diese Vereinbarung unterstreicht das Engagement von IBM für die weltweite Produktverwertung und ermöglicht es uns, unseren Kunden einen verbesserten regionalen Service zu bieten.

IBM erwartet, dass in den RDC-Betriebszentren in Essex (Großbritannien), Kerpen bei Köln und Paris im ersten Jahr über 100.000 Geräte verarbeitet werden. Computacenter bündelt in Deutschland im zentralen Logistik- und Service-Center in Kerpen alle wesentlichen Logistik- und Veredelungsdienstleistungen sowie des Lifecycle-Management. Der IT-Infrastrukturdienstleister gewährleistet damit insbesondere eine bundesweit einheitliche und effiziente Erbringung seiner „Value Add Supply Chain Services“.

 

Über RDC:
RDC ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft von Computacenter (UK) Limited, die sich auf die Verwertung von ausgemusterten IT-Produkten spezialisiert hat. Das Unternehmen ist der größte dedizierte Anbieter eines solchen Services in Europa und verarbeitet über 450.000 Geräte pro Jahr. RDC erhielt als erster Verwerter von ausgemusterten IT-Produkten weltweit das BSI Integrated Management System (IMS)-Zertifikat, das die Einzelzertifikate für Qualität (ISO9001), Umwelt (ISO14001) sowie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit (OHSAS18001) umfasst. Der Umfang dieser Zertifizierung bietet den Kunden die Gewissheit, dass ihre wirtschaftlichen Risiken und gesetzlichen Verpflichtungen bezüglich der Wiederverwendung und des Recycling von Computern nachweislich abgedeckt werden.

RDC bietet eine effiziente, flexible und kostengünstige Möglichkeit zur Handhabung der logistischen und technischen Aspekte des Wiederverkaufs von IT-Produkten, verbunden mit der Sicherheit, dass alle daten- und umweltbezogenen Aspekte die sehr strengen Vorschriften in Großbritannien und in der EU erfüllen und dass vertrauliche Daten nicht weitergegeben werden. Die von RDC gebotene 100 %ige Verwertung und vollständige Vermeidung von Deponie-Abfällen übertrifft die neuen Zielwerte der europäischen WEEE Direktive. RDC hat seine Zentrale in Witham, Essex sowie Niederlassungen in Köln und Paris. RDC hat Betriebsanlagen mit einer Gesamtfläche von über 18.500 Quadratmetern und beschäftigt 160 Mitarbeiter. Weitere Informationen über RDC stehen auf der Website www.rdc.co.uk zur Verfügung.

Über IBM Global Financing:
IBM Global Financing ist mit einer Kapitalbasis von über 35 Millionen US-Dollar der weltgrößte Finanzdienstleister im IT-Bereich. Das Unternehmen betreut 125.000 Kunden in über 40 Ländern. IBM Global Financing bietet Unternehmen jeder Größenordnung flexible Leasing- und Finanzierungsprogramme an, die es ihnen erlauben, Hardware, Software und E-Business-Lösungen von IBM und anderen Anbietern zu erwerben. Weitere Informationen über das Angebot von IBM Global Financing stehen an der Website http://www.ibm.com/financing/europe zur Verfügung.

 
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