Ala Abdul Amir geht mit 65 Jahren in den wohlverdienten
Ruhestand
Kerpen, 11. Mai 2005. Der IT-Dienstleister Computacenter
verabschiedet zum 31.5.2005 den 65-jährigen Ala
Abdul Amir als ersten Mitarbeiter am Standort Kerpen
in den Ruhestand. Der Warehousing Specialist trat am.
1.9.1989 in das Unternehmen ein, das damals noch unter
dem Namen CompuNet firmierte. Zunächst war Ala
Abdul Amir in der ersten Kölner Geschäftsstelle
am Appellhofplatz allein für den Warenein- und
ausgang zuständig – damals noch ohne Förderbänder
und Gabelstapler, ohne Barcode-Scanner und SAP-System.
Stattdessen trug er die PCs selbst zum Ausgang. „Am
Anfang hatten wir nur zwei oder drei PC-Lieferungen
pro Tag“, erzählt Amir, „und dazu kamen
ein paar Zubehörteile.“ Aber ein AT01 von
IBM wog immerhin rund 32 Kilo – und kostete stolze
20.000 D-Mark.
Die Umsätze stiegen, und die Räumlichkeiten
wurden zu klein. Also zog Computacenter an den Rheinauhafen.
„Das Lager ging über drei Etagen, und wir
fragten uns, was wir mit dem Platz machen sollten,“
erinnert sich Amir. Bald stellte sich dann aber heraus,
dass es nur eine Übergangslösung war. Das
Kerpener Konfigurations- und Logistikzentrum mit 22.000
Quadratmetern Funktionsfläche wurde geplant, gebaut
und 1991 bezogen. Heute arbeiten am Standort Kerpen
rund 600 der fast 3.600 Mitarbeiter von Computacenter
in Deutschland. Allein in der Logistik sind fast 100
Kolleginnen und Kollegen beschäftigt, und täglich
werden weit über 5.000 Artikel ausgeliefert.
Statt schwere PCs zu stemmen, sorgt Ala Abdul Amir
jetzt im Wareneingang für die korrekte Verbuchung
der Kleinteile. Zu seiner Arbeit hat er über die
Jahre ein ganz persönliches Verhältnis entwickelt.
„Computacenter ist für mich wie ein eigenes
Kind, das mir ans Herz gewachsen ist,“ sagt er
nicht ohne Stolz. Stolz ist Computacenter auf die jahrelange
Leistung und Treue von Ala Abdul Amir. Das Unternehmen
bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und wünscht
ihm viel Glück im wohlverdienten Ruhestand.
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