Hard- und Software für über 2.000 Arbeitsplätze
in ganz Deutschland / Managed Services für die
neue Infrastruktur / VoIP-Anlage am neuen Standort Monheim
Kerpen, 24. Juni 2005. Computacenter hat bei Cognis
die IT-Infrastruktur an den Standorten Düsseldorf,
Monheim, Illertissen und Loxstedt in nur sechs Monaten
komplett ausgetauscht. 1.700 Desktops, 500 Notebooks,
120 PDAs und 30 MDAs wurden mit neuer Software versehen
ausgeliefert. Zusätzlich konsolidierte Computacenter
1.200 lokale Drucker zu 700 Netzwerkdruckern und richtete
einen Helpdesk mit First Level Support und ein Onsite-Team
ein. Das neue Unternehmensgebäude in Monheim erhielt
darüber hinaus eine leistungsfähige Voice-over-IP-Anlage.
Diese Einzelprojekte sind alle Teil eines umfassenden
Auftrags, den der Anbieter von Produkten aus der Spezialchemie
und Inhaltsstoffen für Nahrungsmittel im September
2004 vergeben hatte: Ziel war die Standardisierung von
Soft- und Hardware für alle deutschen Standorte
zum 31. April 2005, die Auslagerung des User-Helpdesks
und ein abgestimmtes und optimiertes Druckerkonzept.
„Unser erstes Ziel ist es, uns auf unsere Kernkompetenzen
zu konzentrieren“, erklärt Kai Finke, Director
Information Technology North/East Europe bei Cognis
die Strategie. „Zudem war der Zeitrahmen eng begrenzt:
Wir mussten für unseren ehemaligen Serviceprovider
zum 31.12.2004 einen Ersatz finden und zusätzlich
eine ganze Reihe paralleler Projekte koordinieren. Das
Angebot von Computacenter war eines der wenigen, die
diesen engen Zeitplan überhaupt erfüllen konnten.“
Aufgrund der ausgezeichneten Ergebnisse prüft Cognis
nun, das Servicemodell auf weitere Standorte in Nordeuropa
zu übertragen.
2.350 Geräte inklusive Software in drei
Monaten
Der gesamte Hardwareaustausch wurde in drei Monaten
abgewickelt. Computacenter stellte gemeinsam mit Cognis
rund 500 Notebooks und 1.700 Desktops von IBM in den
Standorten Düsseldorf, Illertissen, Monheim und
Loxstedt auf und nahm die Althardware zum Marktpreis
zurück. Die neuen Systeme waren mit einem Standard-Client
basierend auf Microsoft Windows XP und Microsoft Office
2003 betankt. Zusätzliche Applikationen wie Lotus
Notes, SAP und Cognos wurden anschließend zentral
auf die Rechner verteilt. Da die neuen Modelle in Handhabung
und Benutzeroberflächen an die alten Modelle angepasst
sind, entfielen zusätzliche Schulungen für
die Mitarbeiter.
Ein besonderes Feature ist die eingebaute Self-Healing-Funktion
für die Notebooks und die rund 120 PDAs sowie 30
MDAs: Sollten für den mobilen Nutzer aufgrund des
Zugangs über WLAN und das Internet Probleme mit
Viren, Würmern oder Trojanern entstehen, kann per
Knopfdruck der Auslieferungszustand wieder hergestellt
werden. „Das ist ein Quantensprung für Anwender,
die unterwegs sind“, erläutert Joachim Junker,
Senior Projekt Manager Professional Services bei Computacenter.
„Sie können ihr System eigenständig
wieder funktionsfähig machen und direkt weiterarbeiten,
ohne auf den Service zu warten oder in eine Niederlassung
zurückzukehren.“
Zum einfachen Arbeiten zählt auch das gemeinsame
Projekt der Druckerkonsolidierung, das jedem Anwender
das Drucken von Dokumenten und Daten über das Netzwerk
erlaubt. Die lokalen Drucker wurden abgeschafft und
durch ca. 700 leistungsfähige Lexmark-Geräte
– unter anderem Multifunktionsgeräte –
ersetzt, die ein geringeres Administrationsvolumen erfordern
und eine höhere Auslastung ermöglichen. Ein
ausgeklügeltes zentrales Monitoring der Toner meldet
dabei dem fünfköpfigen Onsite-Team automatisch,
wenn der notwendige Füllwert der Kartusche unterschritten
ist und eine neue Kartusche versandt werden soll.
Neben dem Onsite-Team werden Helpdesk-Leistungen zentral
über die Erfurter Niederlassung von Helpbycom,
dem Jointventure von Computacenter und Sellbytel, erbracht.
Zum Jahresende übernahm Helpbycom den Helpdesk-Betrieb
und schon am 1. April 2005 wurde der First Level Support
mit einer garantierten Erstlösungsquote von 80
Prozent scharf geschaltet. Außerdem hat das Computacenter-Team
den 24h-Netzwerkbetrieb für die Standorte Monheim,
Illertissen und Loxstedt in nur zwei Wochen innerhalb
fest vereinbarter Servicelevel übernommen.
Darüberhinaus wurde der neue Standort Monheim
basierend auf einer ebenfalls zu integrierenden LAN-Infrastruktur
direkt mit einer Voice-over-IP-Anlage von Cisco eingerichtet.
Innerhalb von vier Wochen hat Computacenter hier eine
Umgebung für 250 Arbeitsplätze geschaffen.
„Die Mitarbeiter haben in der alten Niederlassung
alles stehen und liegen lassen und sich in Monheim direkt
an die neuen Schreibtische gesetzt“, erklärt
Klaus Holla, Director Application Architecture bei Cognis.
„Netzwerk und Telekommunikationsanlage bekommen
den Charakter von Gas, Wasser und Strom: Die Ressourcen
sind überall und jederzeit nach Bedarf verfügbar.“
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