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Über Computacenter:
Computacenter ist Europas führender herstellerübergreifender IT-Infra-strukturdienstleister. Damit Computacenter-Kunden den maximalen Nutzen aus ihrer IT für ihr Geschäft ziehen können, bietet der Dienstleister Services für jedes Stadium einer Infrastrukturinvestition. Computacenter unterstützt bei der Auswahl und Beschaffung passender technischer Lösungen, maß-geschneiderter Konfigurationen sowie bei Tests und Integrationen. Darüber hinaus stellt der Dienstleister den kontinuierlichen, effizienten und kosteneffektiven Betrieb von IT-Infrastrukturen sicher. Computacenter erreicht seine Kunden über ein flächendeckendes Netz von Standorten in Deutschland, England, Frankreich, Belgien und Luxemburg sowie über seine Partner weltweit. Im Jahr 2004 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

Computacenter wickelt Auftrag bei Cognis in Rekordzeit ab

Hard- und Software für über 2.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland / Managed Services für die neue Infrastruktur / VoIP-Anlage am neuen Standort Monheim
Kerpen, 24. Juni 2005. Computacenter hat bei Cognis die IT-Infrastruktur an den Standorten Düsseldorf, Monheim, Illertissen und Loxstedt in nur sechs Monaten komplett ausgetauscht. 1.700 Desktops, 500 Notebooks, 120 PDAs und 30 MDAs wurden mit neuer Software versehen ausgeliefert. Zusätzlich konsolidierte Computacenter 1.200 lokale Drucker zu 700 Netzwerkdruckern und richtete einen Helpdesk mit First Level Support und ein Onsite-Team ein. Das neue Unternehmensgebäude in Monheim erhielt darüber hinaus eine leistungsfähige Voice-over-IP-Anlage. Diese Einzelprojekte sind alle Teil eines umfassenden Auftrags, den der Anbieter von Produkten aus der Spezialchemie und Inhaltsstoffen für Nahrungsmittel im September 2004 vergeben hatte: Ziel war die Standardisierung von Soft- und Hardware für alle deutschen Standorte zum 31. April 2005, die Auslagerung des User-Helpdesks und ein abgestimmtes und optimiertes Druckerkonzept.

„Unser erstes Ziel ist es, uns auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren“, erklärt Kai Finke, Director Information Technology North/East Europe bei Cognis die Strategie. „Zudem war der Zeitrahmen eng begrenzt: Wir mussten für unseren ehemaligen Serviceprovider zum 31.12.2004 einen Ersatz finden und zusätzlich eine ganze Reihe paralleler Projekte koordinieren. Das Angebot von Computacenter war eines der wenigen, die diesen engen Zeitplan überhaupt erfüllen konnten.“ Aufgrund der ausgezeichneten Ergebnisse prüft Cognis nun, das Servicemodell auf weitere Standorte in Nordeuropa zu übertragen.

2.350 Geräte inklusive Software in drei Monaten

Der gesamte Hardwareaustausch wurde in drei Monaten abgewickelt. Computacenter stellte gemeinsam mit Cognis rund 500 Notebooks und 1.700 Desktops von IBM in den Standorten Düsseldorf, Illertissen, Monheim und Loxstedt auf und nahm die Althardware zum Marktpreis zurück. Die neuen Systeme waren mit einem Standard-Client basierend auf Microsoft Windows XP und Microsoft Office 2003 betankt. Zusätzliche Applikationen wie Lotus Notes, SAP und Cognos wurden anschließend zentral auf die Rechner verteilt. Da die neuen Modelle in Handhabung und Benutzeroberflächen an die alten Modelle angepasst sind, entfielen zusätzliche Schulungen für die Mitarbeiter.

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Self-Healing-Funktion für die Notebooks und die rund 120 PDAs sowie 30 MDAs: Sollten für den mobilen Nutzer aufgrund des Zugangs über WLAN und das Internet Probleme mit Viren, Würmern oder Trojanern entstehen, kann per Knopfdruck der Auslieferungszustand wieder hergestellt werden. „Das ist ein Quantensprung für Anwender, die unterwegs sind“, erläutert Joachim Junker, Senior Projekt Manager Professional Services bei Computacenter. „Sie können ihr System eigenständig wieder funktionsfähig machen und direkt weiterarbeiten, ohne auf den Service zu warten oder in eine Niederlassung zurückzukehren.“

Zum einfachen Arbeiten zählt auch das gemeinsame Projekt der Druckerkonsolidierung, das jedem Anwender das Drucken von Dokumenten und Daten über das Netzwerk erlaubt. Die lokalen Drucker wurden abgeschafft und durch ca. 700 leistungsfähige Lexmark-Geräte – unter anderem Multifunktionsgeräte – ersetzt, die ein geringeres Administrationsvolumen erfordern und eine höhere Auslastung ermöglichen. Ein ausgeklügeltes zentrales Monitoring der Toner meldet dabei dem fünfköpfigen Onsite-Team automatisch, wenn der notwendige Füllwert der Kartusche unterschritten ist und eine neue Kartusche versandt werden soll.

Neben dem Onsite-Team werden Helpdesk-Leistungen zentral über die Erfurter Niederlassung von Helpbycom, dem Jointventure von Computacenter und Sellbytel, erbracht. Zum Jahresende übernahm Helpbycom den Helpdesk-Betrieb und schon am 1. April 2005 wurde der First Level Support mit einer garantierten Erstlösungsquote von 80 Prozent scharf geschaltet. Außerdem hat das Computacenter-Team den 24h-Netzwerkbetrieb für die Standorte Monheim, Illertissen und Loxstedt in nur zwei Wochen innerhalb fest vereinbarter Servicelevel übernommen.

Darüberhinaus wurde der neue Standort Monheim basierend auf einer ebenfalls zu integrierenden LAN-Infrastruktur direkt mit einer Voice-over-IP-Anlage von Cisco eingerichtet. Innerhalb von vier Wochen hat Computacenter hier eine Umgebung für 250 Arbeitsplätze geschaffen. „Die Mitarbeiter haben in der alten Niederlassung alles stehen und liegen lassen und sich in Monheim direkt an die neuen Schreibtische gesetzt“, erklärt Klaus Holla, Director Application Architecture bei Cognis. „Netzwerk und Telekommunikationsanlage bekommen den Charakter von Gas, Wasser und Strom: Die Ressourcen sind überall und jederzeit nach Bedarf verfügbar.“

 

Über Cognis Deutschland GmbH & Co. KG:
Die Cognis Gruppe ist im August 1999 aus dem Chemiebereich der Henkel KGaA hervorgegangen. Bis Dezember 2001 agierte sie als deren eigenständige Tochter mit Sitz in Roermond, Niederlande. Seit dem 30. November 2001 ist das Unternehmen im Besitz von Private Equity Funds, die von Permira, GS Capital Partners und SV Life Sciences, beraten werden. Cognis ist ein weltweiter Anbieter von innovativen Produkten der Spezialchemie und von Inhaltsstoffen für Nahrungsmittel. Hier werden rund 8.100 Mitarbeiter beschäftigt und Produktionsstätten sowie Forschungs- und Servicecenter in rund 30 Ländern unterhalten.
 
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