GE CompuNet wählt Windows
.NET Server als neue Standard-Technologie
Kerpen, 23. August 2002 – Mit der Migration auf Windows .NET
Server und der europaweiten Unternehmens-Konsolidierung unter eine einzige
Verzeichnisliste (Active Directory) will GE IT Infrastructure Services
Europe, in Deutschland GE CompuNet, seine internen IT-Prozesse kosteneffektiver
gestalten. Im Rahmen dieser Standardisierung und Zentralisierung will
GE IT Solutions bis Ende des Jahres 78 Windows NT Rechner durch 56 Server
mit der neuen Systemplattform Windows .NET ersetzen. Zugleich wird die
Zahl der Domänen-Controller in Europa von 56 auf 20 sinken. Bis
Ende 2002 soll der Wechsel zu Active Directory vollzogen sein. Damit
verfügt GE CompuNet über eine Plattform für zukünftige
.NET-Anwendungen.
GE IT Solutions, einer der führenden europäischen IT-Service-Provider
mit 25 Zweigstellen in ganz Europa und 4.200 Mitarbeitern, vertraut
nicht nur bei Lösungen für Kunden, sondern auch bei der internen
IT-Infrastruktur auf Technologien und Plattformen von Microsoft. Rund
2.000 PCs laufen bereits unter Windows XP Professional, 2.200 weitere
sollen im Laufe des kommenden Jahres ein entsprechendes Upgrade erhalten.
Unterstützt wird die interne Enduser-Umgebung von 200 Servern auf
Windows NT Basis. Die Hälfte der Server ist in einem zentralen
Rechenzentrum untergebracht, jede Zweigstelle nutzt zudem vier bis fünf
Server vor Ort. Die Außenstellen sind über sichere Verbindungen
mit der zentralen Windows NT Domäne verbunden.
System-Möglichkeiten werden optimal ausgeschöpft
Zur Bearbeitung von Kundenanfragen und Verwaltung der lokalen Server
benötigt jede Zweigstelle derzeit eigenes IT-Personal. Die Administratoren
sind mit vollen Zugriffsrechten ausgestattet, bislang jedoch nur für
die Server vor Ort. Durch diese Restriktion konnten bisher die internen
IT-Abläufe nicht standardisiert und kosteneffektiv gestaltet werden.
Das Upgrade auf Windows .NET Server und die Installation der auf Windows
XP basierenden Desktop-Systemen zentralisieren das Management von Arbeitsplatzrechnern
sowie Servern und schöpfen somit die System-Möglichkeiten
vollständig aus.
Neue Tools erleichterten die Entscheidung
Die neue Systemplattform Windows .NET bietet GE IT Solutions zahlreiche
neue Funktionen. Dazu gehören etwa erweiterte Tools für die
Migration von Einzel-Accounts. Große Erwartungen setzt Thomas
Link, Manager für europäische IT-Projekte bei GE CompuNet,
auch in die Eigenschaften von Active Directory. Dank der Verzeichnis-Technologie
von Microsoft lassen sich Domänen umbenennen, Attribute und Klassen
deaktivieren und deren Definitionen ändern. „Wenn wir den
Replikationsverkehr des Active Directory als Default-Einstellung festlegen,
können wir die Bandbreitennutzung zwischen Rechenzentrum und Zweigstellen
reduzieren. Das senkt die Kommunikationskosten auf ein Minimum“,
so Thomas Link.
Weitere Vorteile der neuen Systemplattform
Windows .NET Server ermöglicht GE IT Solutions zudem, alle europäischen
User und alle Ressourcen in einem einzigen Verzeichnisdienst zu bündeln.
Eine Zeitersparnis ergibt sich dabei beispielsweise durch das Tool „Shadow
Copy Restore“, das die Entwicklung von Netzwerk-Foldern verfolgt
und bei Verlust oder Veränderung von Daten Zugriff auf eine frühere
Version ermöglicht. Damit ersparen sich Systemadministratoren die
mühsame und zeitaufwendige Suche nach verlorengegangenen Daten
und Dateien.
Sicherheitsrisiken lassen sich bei der neuen Systemplattform durch
rationalisierte Server-Wartung mit dem Software Update Service minimieren.
„Um unser System damals vor dem Nimda-Virus zu schützen,
haben mehrere Techniker einen ganzen Tag gearbeitet. Der Microsoft Software
Update Service verringert den manuellen Aufwand deutlich und unsere
Server können viel schneller abgesichert werden“, erläutert
Nils Scheller, Business Development Manager bei GE CompuNet. Mehr Sicherheit
verspricht er sich auch durch die Kerberos-Authentifizierung. Dadurch
könne beispielsweise ein Passwort nicht zurückverfolgt werden.
GE IT Solutions will auch die Windows Certificate Authority der neuen
Systemplattform nutzen, um das Management digitaler Zertifikate für
das eigene Virtuelle Private Netzwerk zu rationalisieren.
Weiter reduzierte Ausfallzeiten erwartet Thomas Link durch die höhere
Verlässlichkeit der Microsoft-Plattform. Diese sollen die Server-Wartungszeiten
und unerwartete Ausfälle auf Anwender reduzieren. „Windows
.NET Server benötigt nach einem eventuellen Server-Ausfall weniger
CHKDSK-Durchgänge. So können die Server schneller wieder online
gehen“, so Link.
Durch die größere Skalierbarkeit und Verlässlichkeit
der neuen Systemplattform kann GE IT Solutions die Zahl der Server senken
– sowohl im Rechenzentrum als auch in den Zweigstellen. „Windows
.NET Server wird die Grundlage für ein offensives Konsolidierungsprojekt
bilden“, ist Link überzeugt. GE IT Solutions will die Anzahl
der Server von derzeit 200 auf 160 reduzieren. Das Unternehmen erwartet
davon niedrigere Kosten für Hardware und Verwaltung sowie geringere
Lizenzgebühren. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Upgrade ist
die Komponente Terminal Services. Sie ermöglicht einen effizienteren
Datenzugriff über Netze mit geringerer Bandbreite. Besonders wertvoll
für GE IT Solutions ist nach Aussagen von Thomas Link der Fernzugriff
auf die Console Session eines Servers: „Dieses .NET Server Feature
ermöglicht uns nun sogar, die Fern-Administration der Lotus Notes
Server Konsole zu erreichen“.
Mehrwert für GE CompuNet-Kunden
„Die Umstellung der Plattform auf Windows .NET verschafft GE CompuNet
unternehmerischen Handlungsspielraum für zukünftige .NET Anwendungen,“
sagt Scheller. So wird das Unternehmen Anwendungen und Lösungen
für sein Kerngeschäft mit .NET-Technologie realisieren –
z. B. in den Bereichen Digitalisierung, Mobilität und Wissensmanagement.
Als einziges Systemhaus ins Deutschland nimmt GE CompuNet am Windows
.NET Joint Development Programm teil, das von aktivem Wissensaustausch
mit Microsoft geprägt ist. GE IT Solutions wird die gewonnenen
Erfahrungen mit dem frühen Upgrade in den Dienst seiner Geschäftskunden
stellen. „Die wertvollen Erfahrungen, die wir durch die rasche
Umstellung auf Windows .NET Server machen, bieten uns nicht nur interne
Vorteile. Wir können dadurch unsere Kunden besser bei ihrer eigenen
Migration unterstützen“, meint Dr. Michael Peltzer, Vorstandsmitglied
bei GE CompuNet und verantwortlich für Business Development. Er
ist davon überzeugt, „dass Windows .NET Server die beste
und kosteneffektivste Plattform für unsere Ansprüche ist.
Wir werden nun auch unsere Kunden von diesen Vorteilen überzeugen
und eine führende Position bei entsprechenden Upgrades einnehmen.“
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