|
Erfolgreiches 2. Halbjahr /
Zufrieden mit Servicegeschäft in Deutschland
Kerpen, 14. März 2006. Computacenter plc, Hatfield
UK, hat im Geschäftsjahr 2005 (Kalenderjahr) einen
Umsatz von 2,29 Milliarden Pfund (3,32 Milliarden Euro*)
erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,41 Milliarden
Pfund. Der Gewinn vor Steuern lag mit 34 Millionen Pfund
(49,3 Millionen Euro*) unter dem des Jahres 2004 (67,9
Millionen Pfund). Insgesamt weist die Computacenter-Gruppe
zum 31. Dezember 2005 eine Bilanz mit Netto-Cash-Reserven
von 100,4 Millionen Pfund (145,58 Millionen Euro*) aus.
Der Gewinn pro Aktie betrug 10,9 Pence (15,81 Eurocent*).
Der Umsatz in Deutschland sank um 5,7 Prozent von 655,5
Millionen Pfund in 2004 auf 618,2 Millionen Pfund (896,39
Millionen Euro*) in 2005. Das operative Ergebnis ging
auf 5 Millionen Pfund (7,25 Millionen Euro*) zurück
(Vorjahr: 9 Millionen Pfund).
"Zweifellos war 2005 ein schwieriges Jahr für
Computacenter, die finanzielle Leistung der Unternehmensgruppe
war enttäuschend. Es gibt aber auch positive Signale.
In Großbritannien wurden wichtige Maßnahmen
ergriffen, um eine Organisation zu schaffen, die wesentlich
besser auf die Herausforderungen durch die anhaltende
'Commoditization’ der IT reagieren kann“,
sagt Ron Sandler, Chairman von Computacenter plc. „Für
die langjährige Kaufpreisauseinandersetzung mit
GE in Deutschland wurde eine zufrieden stellende Lösung
gefunden. In der gesamten Unternehmensgruppe verbesserten
sich die Geschäfte im Laufe des Jahres und waren
zum Jahresende besonders stark. Die ersten beiden Monate
des Jahres 2006 verliefen zwar etwas schwächer
als im Vergleichszeitraum 2005, doch unser Umsatz hat
sich in der Vergangenheit immer stärker zum Ende
jedes Quartals hin verlagert, so dass die ersten Wochen
des Quartals kein zuverlässiger Indikator für
unsere Leistung im gesamten Zeitraum sind. Es gibt noch
viel zu tun, um die Rentabilität von Computacenter
zu verbessern. Im Unternehmen herrscht Optimismus, dass
wir wieder auf dem richtigen Weg sind.“
Anhaltend schwierige Marktbedingungen in Deutschland
In Deutschland herrschten weiterhin schwierige Marktbedingungen,
was während des gesamten Jahres Druck auf die Margen
bei Produkten und Dienstleistungen ausübte. Hier
verzeichnete Computacenter einen Umsatzrückgang
von 5,7 Prozent auf 618,2 Millionen Pfund (896,39 Millionen
Euro*). Im Vorjahr waren es noch 655,5 Millionen Pfund,
rund eine Milliarde Euro. Auch das operative Ergebnis
sank von 9 auf 5 Millionen Pfund (7,25 Millionen Euro*).
Allerdings erholte sich das Geschäft im Jahresverlauf
erheblich. Das operative Ergebnis von 6,5 Millionen
Pfund in der zweiten Jahreshälfte stellte eine
wesentliche Verbesserung gegenüber dem Verlust
von 1,5 Millionen Pfund (2,175 Millionen Euro*) in der
ersten Jahreshälfte dar und lag auf der gleichen
Höhe wie im Vorjahreszeitraum. Für die Verbesserung
in der zweiten Jahreshälfte gibt es neben den üblichen
saisonalen Einflussgrößen im Markt zwei weitere
Gründe: Die Organisationsstruktur, die Anfang des
Jahres eingeführt wurde, zeigt positive Wirkung
und ein Servicevertrag, der sich negativ auf die Marge
ausgewirkt hatte, konnte erfolgreich neu verhandelt
werden.
Zufrieden mit dem Servicegeschäft in Deutschland
Im zweiten Halbjahr investierten die Kunden deutlich
mehr in IT-Projekte, speziell in Networking- und Datacentertechnologien
gefolgt von Serverkonsolidierung und Storageprojekten.
Darüber hinaus stieg der Umsatz mit Softwarelizenzen
als Folge der Standardisierung von Applikationen. Unter
Berücksichtigung der Marktkonditionen ist Computacenter
mit dem Servicegeschäft in Deutschland zufrieden.
Die Professional-Service-Ressourcen waren in Projekten,
Beratung und Wartungsdienstleistungen sehr gut ausgelastet.
In 2006 erwartet der Serviceprovider für IT-Infrastrukturen
in diesem Bereich ein starkes Wachstum. Im Bereich Managed
Services konnten in 2005 eine Reihe neuer Vertragsabschlüsse
generiert werden. Darunter ein Kontrakt mit Telefónica,
die den Bereich Field Engineering und die entsprechenden
Mitarbeiter im Rahmen eines Outsourcing-Vertrages an
Computacenter ausgelagert hat.
Mit dem Ziel, das Geschäft in Deutschland anzukurbeln,
wurde Anfang 2005 hierzulande eine neue Organisationsstruktur
eingeführt. Computacenter erweitert seinen Fokus
stärker auf mittelständische Unternehmen und
bietet bestehenden Kunden ein breiteres Produkt- und
Serviceportfolio an. Darüber hinaus wurden die
Aktivitäten in den Wachstumsmärkten öffentliche
Auftraggeber und Finanzdienstleister verstärkt
und die Beziehungen mit den wichtigsten Herstellerpartnern
ausgebaut. Die vollen Auswirkungen dieser Verbesserungen
werden erst in 2006 zum Tragen kommen.
Die Pressemeldung mit dem Gesamtüberblick über
die Computacenter-Gruppe
finden Sie hier.
* Bei der Umrechnung wurde der Tageskurs
vom 13.03.2006 von 1,45 Euro je Pfund zugrunde gelegt.
|