Hatfield/Kerpen, 10. Januar 2007. Das Konzern-Vorsteuerergebnis
2006 der Computacenter-Gruppe wird - vor den unten beschriebenen
außerordentlichen Aufwendungen in Frankreich -
voraussichtlich 38,2 Millionen Pfund betragen und damit
den allgemeinen Markterwartungen für das Geschäftsjahr
2006 entsprechen. Der Cash-Flow hat sich im 4. Quartal
2006 positiv entwickelt; die Net Cash Position der Gruppe
(vor Berücksichtigung von kundenbezogenen Finance-Leasing-Verträgen)
wird zum Jahresende 2006 bei zirka 25 Millionen Pfund
liegen; der Finanzierungsbedarf für die am 4. Januar
2007 bekannt gegebene Akquisition der Digica-Gruppe
ist darin nicht berücksichtigt.
In Großbritannien hat sich die Profitabilität
trotz eines Negativeffektes von 2 Millionen Pfund aus
Aktienkurs-basierenden Incentives im Jahresverlauf stetig
verbessert. Wesentlicher Treiber waren hier verbesserte
Produktmargen. Der Produktumsatz verringerte sich geringfügig,
teilweise bedingt durch Computacenters Bestreben, sich
aus niedrigmargigem Produktgeschäft im Distributionsumfeld
zurückzuziehen. Die Serviceumsätze verzeichneten
ein moderates Wachstum. Einem starken Zuwachs von Professional-Service-Umsätzen
stand dabei ein leichter Rückgang bei Contractual-Service-Umsätzen
gegenüber.
In Deutschland hatten die im ersten Halbjahr 2006 abgeschlossenen
neuen Datacenter-Managed-Service-Verträge, insbesondere
im 3. Quartal 2006, einen deutlich negativen Einfluss
auf die Profitabilität. Im 4. Quartal ergaben sich
hier bereits Verbesserungen, die Verträge sind
jedoch noch nicht profitabel. Im übrigen Geschäft
verzeichnete Deutschland im 4. Quartal 2006 insbesondere
im Produktgeschäft einen sehr positiven Geschäftsverlauf.
Die überaus günstige Geschäftsentwicklung
im 4. Quartal scheint dabei auch auf vorgezogene Einkäufe
von Kunden gestützt zu sein, die durch die zum
Jahresbeginn 2007 wirksam werdende Mehrwertsteuererhöhung
in Deutschland negativ betroffen sind. In welchem Umfang
dies zu einer Verbesserung beigetragen hat, lässt
sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen.
In Frankreich ergab sich entsprechend dem normalen
Saisonverlauf und der Geschäftsentwicklung im 2.
Geschäftshalbjahr 2006 ein verbessertes Ergebnis.
Um die Verluste in Frankreich in 2007 weiter zu reduzieren,
wurden zusätzliche Maßnahmen eingeleitet,
die Kostenbasis des Geschäftes zu senken. In 2006
hat dies zu außerordentlichen Belastungen des
Ergebnisses von etwas über 2 Millionen Pfund sowie
einer außerordentlichen Abschreibung (Impairment)
in Höhe von 2,5 Millionen Pfund auf Sachanlagen
geführt.
Computacenter wird sein vorläufiges Ergebnis für
das Geschäftsjahr 2006 am Dienstag, den 13. März
2007, bekannt geben.
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