Gute Fortschritte - Umsatzwachstum von 5,9 Prozent in
Deutschland
Kerpen, 13. März 2007. Computacenter plc, Hatfield,
UK, hat im Geschäftsjahr 2006 (Kalenderjahr) einen
Umsatz von 2,27 Milliarden Pfund (3,32 Milliarden Euro*)
erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,29 Milliarden
Pfund. Der operative Gewinn vor außerordentlichen
Aufwendungen beträgt 33,6 Millionen Pfund (49,2
Millionen Euro*). Der Gewinn vor Steuern vor außerordentlichen
Aufwendungen liegt mit 38 Millionen Pfund (55,6 Millionen
Euro*) über dem des Jahres 2005 (35,7 Millionen
Pfund). Der Gewinn pro Aktie betrug 7,5 Pence (11 Eurocent*).
Nachdem im Juli 2006 74,4 Millionen Pfund (108,9 Millionen
Euro*) an die Aktionäre zurückgezahlt wurden,
weist die Computacenter-Gruppe Netto-Cashreserven von
29,4 Millionen Pfund aus (43,0 Millionen Euro*). Der
Umsatz in Deutschland stieg in 2006 um 5,9 Prozent auf
654,7 Millionen Pfund (958,4 Millionen Euro*).
„Das heute veröffentlichte Ergebnis der
Gruppe zeigt erste Anzeichen des Fortschritts aus den
in Vorjahren begonnenen Aktivitäten, die Positionierung
und das operative Geschäft von Computacenter zu
verbessern. Die Initiativen sorgen für eine gute
Positionierung der Gruppe für die Zukunft“,
sagt Ron Sandler, Chairman von Computacenter plc. „In
den drei wichtigsten Märkten hat sich das Management
besonders stark eingesetzt, um die strategische Ausrichtung
und das operative Ergebnis zu verbessern. Der Umsatzrückgang
der letzten Jahre konnte in 2006 gestoppt werden. Trotz
des Preisdrucks lagen die Umsätze mit 2,27 Milliarden
Pfund nur geringfügig unter denen des Vorjahres.
Das spiegelt die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit
unseres Angebots und den stärkeren Fokus auf Absatzmöglichkeiten
bei mittelständischen Kunden wider.“
Internationales Geschäft ausgebaut
In 2006 haben die Computacenter-Kunden verstärkt
internationale Services angefragt. Das Unternehmen konnte
im letzten Jahr eine Reihe von neuen Verträgen
und Vertragsverlängerungen mit internationalem
Leistungsportfolio abschließen – typischerweise
mit multinationalen Organisationen, die ihr Headquarter
in Europa haben. So hat beispielsweise Cognis
seine globale IT-Infrastruktur an Computacenter ausgelagert
- inklusive Servicedesk, Managed Datacenter, Managed
Network Operations, Technologie-Migration und Rollout.
Gestiegene Umsätze in Deutschland
Der Umsatz in Deutschland ist in 2006 um 5,9 Prozent
auf 654,7 Millionen Pfund (958,4 Millionen Euro*) gestiegen.
Das operative Ergebnis sank auf 2,8 Millionen Pfund
(4,1 Millionen Euro*) im Vergleich zu 5,0 Millionen
Pfund im Vorjahr. Der Rückgang der Profitabilität
ist maßgeblich durch die Umsetzung zweier Shared-Services-Verträge
und die Schaffung der zugehörigen Infrastruktur
bedingt. Daraus hat sich insgesamt ein Verlust von zirka
6,2 Millionen Pfund (9,1 Millionen Euro*) ergeben. Während
ein Teil davon als Anlaufkosten eingeplant war, erreichten
diese Verluste in Summe jedoch eine nicht akzeptable
Höhe. Daher wurden im zweiten Halbjahr Maßnahmen
ergriffen, um diese Entwicklung zu stoppen.
Die Verluste dieser Verträge überschatten
den grundsätzlich guten Fortschritt im deutschen
Geschäft. Besonders das Jahresendgeschäft
war hier sehr stark, was neben der anziehenden Konjunktur
auch auf Vorzieheffekte aus der Mehrwertsteuererhöhung
in Deutschland zum Jahreswechsel 2007 zurückzuführen
ist.
Das Umsatzwachstum in Deutschland wird auch vom verbesserten
Managed-Services-Geschäft getragen. Kunden betreiben
immer mehr Outsourcing, um ihre operativen IT-Kosten
zu senken. Computacenter hat eine Reihe neuer Verträge
abgeschlossen und bestehende Verträge verlängert,
so dass die Vertragsbasis langfristiger Serviceverträge
um 22 Prozent gestiegen ist.
Einer der signifikantesten Abschlüsse ist ein
Fünfjahresvertrag mit der DZ Bank Gruppe über
60 Millionen Pfund (rund 88 Mio. Euro) im Produkt- und
Servicegeschäft. Computacenter ist für den
End-to-End-Service und Support von zirka 10.000 Workstations
und Datacenter-Outsourcing beauftragt worden, inklusive
aller operativen Services. Ein europaweiter Dreijahresvertrag
mit Airbus über 30 Millionen Euro und ein Vertrag
mit DaimlerChrysler für den Netzwerksupport der
Mercedes Technologie Center gehören ebenso zu den
erfolgreichen Geschäftsabschlüssen in 2006.
Zudem hat Computacenter bei Bosch den Support von 38.000
Workstations für drei Jahre übernommen.
Ein großer Anteil des Produktgeschäfts ist
auf den Verkauf von Enterprise-Technologie zurückzuführen.
Computacenter konnte ein besonders hohes Wachstum bei
seinem Networking-Angebot verzeichnen, was die weitere
Standardisierung von PCs und Laptops sowie einen stärkeren
Fokus auf Business-Lösungen widerspiegelt. Im Lösungsgeschäft
erntet das Unternehmen die Früchte seiner Investitionen
der letzten fünf Jahre in die Entwicklung von Voice
Over IP und Voice on Demand. Die Umsätze dieses
sehr profitablen Marktsegmentes waren zweimal so hoch
wie im Jahr 2005. Für 2007 erwartet Computacenter
hier deutliche Zuwächse.
Um den wachsenden Anforderungen von internationalen
Unternehmen wie Adidas nachzukommen, hat Computacenter
im Oktober den Servicedesk am Standort Erfurt mit 120
Mitarbeitern in die eigene Verantwortung übernommen.
Zuvor wurde dieser im Rahmen eines Joint Ventures gemeinsam
mit Sellbytel betrieben. Die stärkere Integration
mit den Einrichtungen in Milton Keynes (UK) und Barcelona
wird Computacenter helfen, ein noch stärker integriertes
internationales Servicecenter-Netzwerk aufzubauen.
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