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Bundeswehr – Security
Referenz

Im Auftrag des Bundesamts für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr hat Computacenter den zentralen Internetzugang der Bundeswehr aufgebaut. Das Projekt umfasste ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, den Aufbau sämtlicher Strukturen und die Inbetriebnahme.

Computacenter entwirft und implementiert zentralen Internetzugang
Das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr ist für die Verwaltung und Administration von zentralen Systemen sowie Anwendungen im Umfeld der gesamten Bundeswehr verantwortlich. Der zentrale Internetzugang sollte für den Großteil der internen Nutzer der Bundeswehr die zentrale Schnittstelle zum Internet werden. Zusätzlich sollte eine zentrale Zugangsstruktur für externe Partner und Lieferanten geschaffen werden. Ein zentraler Zugang zum Internet fehlte vor dem Projektstart. Stattdessen waren verschiedene parallele Lösungen im Einsatz. „Leistungsmerkmale wie Hochverfügbarkeit, Servicelevels und zentrales Management waren daher nicht vorhanden und sollten im Rahmen der Umstellung geschaffen werden“, erläutert Johannes Mittelstaedt, zuständiger Seniorberater bei Computacenter. Sämtliche seitens der Bundeswehr vorhandenen Richtlinien mussten an verschiedenen Orten gepflegt und umgesetzt werden, was mit hohem Aufwand verbunden war. Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und mehr Leistung standen deshalb ganz oben auf der Prioritätenliste. Voneinander getrennte Sicherheitsbereiche für zentrale IT-Dienste wie E-Mail und DNS-Dienste sollten durch DMZs in der IT-Infrastruktur eingerichtet werden.

Demilitarisierte Zonen für höchste Sicherheit
Computacenter hat für das IT-Amt der Bundeswehr die geforderte DMZ-Struktur konzipiert und implementiert. Die DMZ-Struktur für die Bundeswehr beinhaltet verschiedene Sicherheitsbereiche, die aus IT-Sicht voneinander getrennt sind. Hintergrund dieses Konzepts ist der Gedanke, dass ein von einem Virus infiziertes bzw. durch einen Angriff kompromittiertes System leicht als Ausgangspunkt für Attacken auf andere Systeme dienen kann. Steht das betroffene System jedoch in einem abgeschlossenen Bereich, so können Virus bzw. Hacker von hier aus nicht weiter vordringen.

Lesen Sie hier den vollständigen Text dieser Referenz.

 

Das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) ist neben dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) die zweite Bundesoberbehörde innerhalb der Bundeswehrverwaltung im Rüstungsbereich. Es wurde am 1. April 2002 in Koblenz eingerichtet. Das IT-Amt der Bundeswehr ist zuständig für die Realisierung der ministeriellen Zielsetzungen und Vorgaben auf dem Gebiet der Informationstechnik. Das IT-AmtBw wird durch einen zivilen Präsidenten geleitet, ein militärischer Vize-Präsident vertritt ihn. Von den insgesamt etwa 1.380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind rund ein Viertel Soldaten. Das Amt ist dem IT-Direktor im Bundesministerium der Verteidigung unterstellt. Dieser ist für die Planung, Steuerung und Kontrolle der IT-Entwicklung in der Bundeswehr verantwortlich.
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