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Bundeswehr – IT Security
Referenz

In aller Kürze:

Die Bundeswehr forderte Computacenter auf, die vorhandene Infrastruktur der DMZ hinsichtlich Bedrohungen und Risiken von innen und von außen zu analysieren und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Diese waren in einem Sicherheitskonzept auf Basis des BSI IT-Grundschutzhandbuches sowie unter Berücksichtigung bundeswehreigener Richtlinien und Vorgaben zu entwickeln und zu dokumentieren.

IT-Sicherheitskonzept für die Bundeswehr
Das Thema Sicherheit in Informationssystemen bezeichnet gerade bei der Bundeswehr einen komplexen Bereich, der durch vielfältige Faktoren beeinflusst wird. Es ist für die Bundeswehr von existenzieller Wichtigkeit, das bereits vorhandene Sicherheitsniveau zu erhalten sowie vorhandene und neue Risiken auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Die dazu notwendigen Maßnahmen sind strukturiert und systematisch zu planen, zu realisieren und zu kontrollieren, was den Einsatz eines effektiven Risikomanagements notwendig macht.

Schwachstellenanalyse der Sicherheitssysteme
Für eine detaillierte Untersuchung standen eine Reihe von Standards (ISO 17799, ISO 13335), Vorgaben des BSI (IT-Grundschutzhandbuch) sowie bundeswehreigene Richtlinien bereit, an denen sich Computacenter methodisch orientierte. Diese Dokumente sowie das Expertenwissen der Computacenter-Mitarbeiter dienten als Quelle bei der Schwachstellenanalyse der Sicherheitssysteme der Bundeswehr.
Die Analyse lieferte bewertete Ergebnisse auf einer definierten Skala, mit der das Sicherheitsniveau der Bundeswehr messbar wurde. Das Projekt wurde durch Security-Experten (lizenzierte BSI Grundschutzauditoren) von Computacenter realisiert. Diese verfügen über die Erfahrung und das notwendige Know-how, komplexe Umgebungen zu analysieren, zu bewerten und effektive und effiziente Maßnahmenempfehlungen abzuleiten.

Gesamtkonzept statt Einzelmaßnahmen
IT-Sicherheit kann nicht durch unkoordinierte Einzelmaßnahmen erreicht werden, sondern nur durch die Anwendung von aufeinander abgestimmten organisatorischen, technischen, infrastrukturellen und personellen Maßnahmen. Folgende Bausteine für die Erstellung des Sicherheitskonzepts wurden bei der Bundeswehr in Strausberg eingesetzt:

  • Bestandsaufnahme und Ist-Analyse der zu analysierenden Infrastruktur (DMZ).
  • Schutzbedarfsfeststellung für die Infrastruktur, wofür entsprechende Kriterien zu entwickeln waren. An diesem Punkt war zudem die Verarbeitung von VS-Daten zu berücksichtigen.
  • Analyse der allgemeinen und spezifischen Bedrohungen der DMZ. Zu identifizieren und zu analysieren waren die drohenden Gefahren und deren jeweilige Eintrittswahrscheinlichkeit.
  • Risikoanalyse gemäß ZDv 54/100 unter Berücksichtigung von Bedrohungsanalyse und Bestandsaufnahme.
  • Empfehlungen zu IT-Sicherheitsmaßnahmen. In dieser Phase des Sicherheitskonzepts wurde – basierend auf den Ergebnissen der Risikoanalyse – ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Geschäftsprozesse sind schutzbedürftig
Spürbar wird das spätestens durch die wirtschaftlichen Folgen einer Verletzung von Gesetzen und Vorschriften, einer Rufschädigung oder eines Verfügbarkeitsverlusts.
Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Prozesse sind daher wichtige Verfahrensgrößen. Durch die Umsetzung dieses Projektes wurde das Sicherheitsniveau der DMZ der Bundeswehr in Strausberg analysiert, der Schutzbedarf quantifizierbar gemacht, und effektive und effiziente Maßnahmen wurden in die Wege geleitet.

 
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