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DB Systel – Multi Protocol Label Switching
Referenz

Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister DB Systel modernisierte Computacenter das Kommunikationsnetz der Deutschen Bahn. Die verteilten Standorte des Konzerns mit mehr als 65.000 IT-Anwendern wurden über ein einheitliches MPLS- Netz (Multi Protocol Label Switching) der Carrier-Klasse miteinander verbunden. Die neue Lösung ist mandantenfähig und ermöglicht die sichere Abgrenzung einzelner Anwendergruppen in einer zentralisierten Applikationslandschaft.

MPLS-Netz bei der Deutschen Bahn
In der Ausgangssituation wurden im Konzern der Deutschen Bahn an über 1.000 Standorten einzelne Local Area Networks betrieben. Diese dezentrale Struktur war gekennzeichnet von bestehenden Kommunikationsnetzen verschiedenster Ausprägung. Eine Vielzahl von Übertragungstechniken wie Leased Lines, ISDN, Datex-P oder IP kam parallel zum Einsatz. Im Rahmen der Erneuerung der unternehmensweiten Bürokommunikation mit einer Überführung der Server- und Storagesysteme in eine zentralisierte Struktur war der Aufbau eines einheitlichen Netzes geplant. Es sollte acht große Citynetze – auch MAN (Metropolitan Area Networks) genannt – und mehrere hundert kleine Standorte deutschlandweit miteinander verbinden. Die neue Lösung sollte die Zuverlässigkeit eines Carrier-Class-Netzes bieten und so im Hinblick auf unternehmenskritische Anwendungen eine hohe Verfügbarkeit sicherstellen.

Erhöhte Anforderungen an die Sicherheit
Aufgrund der Integration des Logistikanbieters Schenker und weiterer börsennotierter Unternehmen in den Konzern ergaben sich für die Deutsche Bahn erhöhte Anforderungen an die Absicherung des Netzwerkverkehrs. Ein erhöhtes Sicherheitsniveau der IT-Services wurde auch durch die Einführung zentraler Applikationen erforderlich. Dazu zählten unternehmensweite Anwendungen wie SAP und NVS – das “Neue Vertriebssystem” der Deutschen Bahn für den Verkauf von Fahrkarten.

Computacenter erstellte das Grob- und Feinkonzept, realisierte die zügige Produktversorgung und rollte die Komponenten als Layer-3-Netz aus. Als Systemplattform verwendete Computacenter Cisco-Router der Serien 7600 und 6500, die als Core- und Edge-Router eingesetzt wurden. Für die Netzübergänge wurden MPLS-Router der 7200er-Serie ausgewählt. Die Zuverlässigkeit dieser Routerserien hat inzwischen das Niveau der Carrier-Klasse erreicht und bietet zusätzlich ein besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis. In einem weiteren Schritt erfolgte die Migration des gesamten Netzes auf den Betrieb mit MPLS-VPN (Virtual Private Network). Das MPLS-Netz verbindet die großen Kunden im DBAG-Konzern und stellt unternehmensweit Verfahren wie DB Ticket/NVS bereit. Die MPLS-VPN-Struktur ermöglicht die Trennung von Anwendergruppen durch die Einrichtung logischer Teilnetze und erhöht so die Sicherheit im Netzwerk.

Lesen Sie hier den vollständigen Text dieser Referenz.
 

Kundenprofil DB Systel
Die DB Systel GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der führenden Anbieter von ITK-Services in Deutschland. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG innerhalb des Geschäftsfeldes Dienstleitungen ist im Jahr 2007 aus dem Zusammenschluss der DB Systems GmbH und der DB Telematik GmbH hervorgegangen mit dem Ziel, mittelfristig einer der führenden ICT-Dienstleister (Information and Communications Technology) zu werden. Durch den Zusammenschluss entstand mit 5.100 Mitarbeitern einer der größten konzerneigenen ITK-Dienstleister. DB Systel deckt dabei den gesamten Lebenszyklus von IT- und TK-Lösungen ab, angefangen von der fachlichen Analyse über die strategische Planung und Entwicklung bis hin zu Betrieb und Optimierung.
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