Die Landeshauptstadt Hannover optimiert die
Kommunikation zwischen ihren Exchange- und Domino-Systemen
Die Stadt Hannover verfügt über eine IT-Infrastruktur,
in der etwa 6.000 Clients auf über 200 Windows-Server
zugreifen. Als Mailprogramm setzt sie Microsoft Exchange
ein, ein wichtiger Teil der Datenbankapplikationen wird
über IBM Lotus Domino abgewickelt. In der Domino-Umgebung
sind neben dem Ratsinformationssystem und dem Sitzungsmanagement
etliche weitere Anwendungen programmiert, die auf kontinuierliche
Aktualisierungen aus den Verzeichnisdaten der Exchange-
bzw. Active Directory-Umgebung angewiesen sind. Eine
leistungsfähige Schnittstelle für die Kommunikation
zwischen beiden Systemen ist deshalb von entscheidender
Bedeutung. Dieser Datentransfer erfolgt über das
Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).
Automatische Kopplung von Exchange und Domino
Die Stadt Hannover stellte mithilfe von Computacenter
dem bereits existierenden IBM Lotus Domino-Directory
ein weiteres zur Seite, das die tagesaktuellen Daten
des externen LDAP-Verzeichnisses (Active Directory)
enthält. Unter Einsatz sämtlicher zur Verfügung
stehenden Entwicklungstools für IBM Lotus Domino
(Lotus Script, Lotus C API for Notes/Domino 6, C++ API
Toolkit 2.1, LSX Toolkit Release 3.1) und Microsoft
Windows (Visual Studio C/C++) entstand eine LDAP-Lösung,
die alle erforderlichen Daten aus dem Active Directory
aktuell und zuverlässig in die IBM Lotus Domino-Umgebung
transferiert.
Bei der Stadt Hannover ist man sehr zufrieden mit der
Lösung, die gemeinsam mit Computacenter entwickelt
und realisiert wurde. Die Domino-Anwendungen werden
nun in einem automatisierten Verfahren laufend mit aktuellen
Active Directory-Daten versorgt. „Das ist ein
schönes Beispiel, wie man mit wenig Aufwand einen
großen Effekt erzielen kann“, sagt Hannovers
Systemadministrator Axel Lünse.
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