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Radio Bremen – Networking & IP-Telefonie
Radio Bremen erhält von Computacenter eine Netzwerk-Komplettlösung mit modernster Daten- und Kommunikationstechnik
Auf geschützte Ressourcen haben nur die internen Mitarbeiter Zugriff.
Dr. Joachim Duda
Abteilungsleiter ZA/Technische Ausrüstung
bei Radio Bremen
Zusammenfassung
Herausforderung
Radio Bremen nahm einen Umzug in drei neue Gebäude zum Anlass, die eigene Netzwerk- und Serverhardware sowie -software umfassend zu modernisieren. Gleichzeitig wurde die vorhandene Telefonie auf Voice over IP umgestellt. Freie Redakteure können auf ausgewählte Ressourcen zugreifen, Log-Auswertungen der zur Verfügung gestellten Dienste vereinfachen die Abrechnung. Radio Bremen hat zurzeit das modernste Funkhaus Europas.
Lösung von Computacenter
Computacenter entwickelte eine mandantenfähige IT- und TK-Infrastruktur mit Virtualisierung und Sicherheitsgateways. Dabei kamen vor allem Cisco-Technologien zum Einsatz. Ausgewählte Bereiche wurden mit WLAN ausgestattet.
Nutzen
In der neuen Infrastruktur können die freien Redakteure und Untermieter der Gebäude über logisch eigenständige Netzwerke vom internen Betrieb getrennt werden. Durch die IP-Telefonie werden erhebliche Kosteneinsparungen realisiert. Die neuen Ressourcen sind schnell, effizient und platzsparend.
Ausführliche Version
Technische Eckdaten
- Cisco Catalyst 6500 und 3560 (mandantenfähiges Netzwerk)
- Cisco Secure Services Client CSSC, Cisco ACS (802.1x-Authentisierung)
- Intrusion Prevention Appliances
- CiscoWorks LMS, Cisco Security Manager CSM
- Cisco MARS (Log-Auswertung, Eventkorrelation)
- Cisco CallManager V5, Cisco Voice Gateways (IP-Telefonie)
- Cycos mrs 7 (Unified Messaging)
- DjinPhone (Gebührenerfassung)
- NovaTec (Umsetzung von S0 auf VoIP)
- Cisco ATA (Umsetzung von analog auf VoIP)
- IBM BladeCenter H mit IBM Blades HS21, IBM x3550
Herausforderung
Bei Radio Bremen stand ein Umzug in drei neue Gebäude bevor, die komplett mit leistungsfähiger Daten- und Kommunikationstechnik auszustatten waren. Beabsichtigt war, die Gelegenheit zur Aktualisierung der Hardware und der Serversoftware zu nutzen und gleichzeitig zur IP-Telefonie zu migrieren.
Sicherheitsaspekte hatten bei den Planern einen hohen Stellenwert. Das neue Netzwerk mit Anschlüssen für etwa 3.000 Endgeräte sollte vor Missbrauch geschützt sein. Die freien Redakteure sollten künftig als Mandanten auf ausgewählte Ressourcen zugreifen können, ohne vertrauliche Unternehmensdaten zu erhalten. Dagegen sollten die internen Mitarbeiter über deutlich erweiterte Zugriffsrechte verfügen, was auch das ARD-Netzwerk einschloss. Dieses musste neu mit dem Netzwerk von Radio Bremen verbunden werden. Die klare Trennung zwischen internen Nutzern und Mandanten sollte auch die Abrechnung von Leistungen durch Log-Auswertungen erleichtern. Die Netzwerk- und Security-Komponenten waren entsprechend auszulegen.
Lösung
Computacenter hat bereits für mehrere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten komplexe IT-Projekte erfolgreich durchgeführt. Diese Erfahrungen flossen in ein detailliertes Konzept ein, das die Entscheider überzeugte.
Den Kern dieses Konzepts bildete eine mandantenfähige IT- und Telekommunikationsinfrastruktur mithilfe von Virtualisierungslösungen und Sicherheitsgateways. Dabei kamen vor allem Cisco-Technologien zum Einsatz. Auch für die IP-Telefonie wurden Endgeräte und Software von Cisco verwendet. Die Konferenzbereiche wurden mit WLAN ausgestattet und über Controller betrieben.
Für die Verkabelung setzte Computacenter etwa 300 km Datenkabel ein, hinzu kamen etwa 70 km Kabel für Breitbanddienste am Arbeitsplatz. Die Gebäude sind über jeweils zwei 10-Gigabit-Ethernet-Kabel miteinander verbunden. Die Anschlussdosen sind über sogenannte Elektranten im Doppelboden so gelegt, dass alle Endgeräte über sehr kurze Verbindungskabel angeschlossen werden können. Im Netzwerk bietet ein Backbone aus sechs vermaschten Knoten eine extrem hohe Ausfallsicherheit.
Nutzen
"Unser neues Netzwerk ist vor Missbrauch geschützt", sagt Dr. Joachim Duda, Abteilungsleiter ZA/Technische Ausrüstung bei Radio Bremen. Die freien Redakteure nutzen ihre Ressourcen über logisch eigenständige Netzwerke, während die festen Mitarbeiter auf das geschützte Unternehmensnetzwerk zugreifen können. Die Priorisierung von Meldungen erfolgt automatisiert über ein zentralisiertes Login.
Das großzügig ausgelegte Netzwerk mit etwa 5.500 festen Zugängen ist auch wirtschaftlich ein Erfolg. "Durch die IP-Telefonie erzielen wir hohe Kosteneinsparungen", erläutert Dr. Duda. "Und die neuen IBM BladeCenter sind nicht nur schneller und effizienter - sie helfen uns auch, in unseren neuen Gebäuden von Anfang an Platz zu sparen."