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SAP – Flexible Workplace
SAP verlagert mit Unterstützung von Computacenter Serversysteme aus zwei Rechenzentren in Paris nach Levallois (Frankreich) und St. Leon-Rot in Deutschland

Die Zusammenarbeit zwischen den Spezialisten von Computacenter und unseren Experten hat hervorragend funktioniert und wie erwartet zu einem sehr gut funktionierenden Projektteam und Umzugsprojekt geführt.
Jürgen Burkhardt
Senior Director,
Data Center Operations SAP AG
Zusammenfassung
Herausforderung
- Logistische Planung und Durchführung des Umzugs von 500 Servern von Paris nach Levallois (Frankreich) und St. Leon-Rot (Deutschland)
- Physischer Abbau und Einbau der Server
- Maximale Downtime ein Arbeitstag, Umzug musste über Nacht erfolgen
- Gesamtprojektdauer von acht Monaten
Lösung von Computacenter
- Projektplanung und -koordination des Umzugs
- Zwei Teams in Paris und St. Leon-Rot, die Hand in Hand zusammengearbeitet haben
- Qualitätssicherung anhand detaillierter Kontrolle aller Arbeiten, die im Vorfeld durch verschiedene Gruppen durchgeführt wurden, um so einen reibungslosen Umzug zu gewährleisten
Nutzen
- Einbindung der Serversysteme des hinzugekauften Unternehmens Business Objects in die zentrale Serverlandschaft des Unternehmens in St. Leon-Rot
- Reduktion der Kosten für RZ-Dienstleistung in Paris
Ausführliche Version
SAP hat im Jahr 2008 den Softwareanbieter Business Objects übernommen. Die europäischen Produktionsstätten von Business Objects befanden sich in Paris und wurden im Zuge der weltweiten Rechenzentrumskonsolidierung bei SAP in die zentralen Strukturen Walldorf/St. Leon-Rot verlagert.
Herausforderung
Technische Eckdaten
- 500 Server (FSC, HP, SUN, IBM) teilweise mit Direct Attached Storage
- 102 aktive Komponenten (Cisco, Avocent, EMC²)
- 1 EMC² CX3-80 SAN
- IBM Tapelibrary
Computacenter wurde beauftragt, die Umzüge aus Paris nach St. Leon-Rot und innerhalb von Paris nach Levallois logistisch zu planen und die Koordination des Aufbaus in St. Leon-Rot durchzuführen. Ausschlaggebend für die Wahl von Computacenter waren die langjährige erfolgreiche Partnerschaft mit SAP und das fundierte Wissen über die Begebenheiten und Strukturen der SAP-Rechenzentren in Deutschland. Außerdem kann Computacenter auf große Erfahrung mit ähnlich komplexen Umzugsprojekten verweisen. Für die Planung und Durchführung des Projekts stand nur ein Zeitfenster von acht Monaten zur Verfügung.
In Paris wurden an zwei Colocation-Standorten circa 1.000 Serversysteme betrieben, von denen über die Hälfte nach Deutschland verlegt wurde, während der geringere Teil weiterhin im Office in Paris betrieben wird. In St. Leon-Rot wurden die Serversysteme in Betrieb genommen und durch neue Infrastruktur erweitert.
Aus den beiden Rechenzentren in Paris (Clichy: Global Switch und Saint
Denis: Equinix) mussten Server-, Storage-, aktive Komponenten und eine
IBM Tapelibrary umgezogen werden. Die Umzüge mussten innerhalb eines
Arbeitstages durchgeführt werden: von Paris, Clichy bzw. Saint Denis
nach Levallois und von Paris nach St. Leon-Rot in Deutschland.
Lösung
Ein solch komplexes Projekt muss sehr sorgfältig geplant werden, wobei auch die Qualitätssicherung eine maßgebliche Rolle spielt. In enger Zusammenarbeit mit dem SAP-Projektleiter und der Leitung der Rechenzentrumsbetriebe wurde ein Szenario diskutiert, das den sicheren, fehlerfreien und pünktlichen Abschluss dieses anspruchsvollen Umzugsprojektes zum Gegenstand hatte. Die Vorgabe von höchstens einem Arbeitstag Downtime machte es notwendig, dass die Umzüge an Wochenenden erfolgten.
Um das enge Zeitfenster halten zu können, führte das Serviceteam von Computacenter, das im Rahmen eines Wartungsvertrages ständig bei SAP vor Ort im Einsatz ist, die komplette Verkabelung im Vorfeld jeder Umzugswelle durch und koordinierte alle weiteren Vorarbeiten. In Paris und in St. Leon-Rot arbeiteten zwei Techniker-Teams Hand in Hand, um sicherzustellen, dass das Projekt zeitlich nicht aus dem Ruder lief. Der Transport der in Paris abgebauten Komponenten wurde von der beauftragten Spedition über Nacht durchgeführt. In St. Leon-Rot nahm das zweite Techniker-Team die Komponenten entgegen, verbrachte sie in die Rechenzentrumsräume, baute sie ein und verkabelte sie funktionsfertig. Das mittlerweile aus Paris eingetroffene Team sorgte für die Qualitätssicherung.
Nutzen
Dank der präzisen und verantwortungsvollen Projektplanung und -durchführung
konnte Computacenter in enger Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen
von SAP sicherstellen, dass die Rechenzentren im vorgegebenen zeitlichen
Rahmen an ihrer neuen Lokation in Betrieb gehen konnten. Zertifizierte
Projektmanager sowie technische Spezialkräfte und Logistiker sorgten
dafür, dass alle Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt mit Präzision
ausgeführt wurden. Bei den Umzügen waren bis zu16 Mitarbeiter
von Computacenter und Subunternehmern eingebunden. Der Grundstein für
die geregelten Abläufe an den Umzugswochenenden wurde bereits lange
vorher durch eine saubere Detailplanung aller beteiligten Gewerke gelegt.
„Jeder, der in dieses Projekt involviert ist, kann stolz sein. Wir
realisieren gerade das komplexeste und größte Migrationsprojekt
in unserer Firmengeschichte. Ohne das exzellente Engagement aller Projektmitglieder
wäre es nie möglich gewesen, unsere hochgesteckten Ziele zu
erreichen. Ich weiß, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber jetzt
wissen wir, dass wir es schaffen können “, äußerte
sich Jürgen Burkhardt, Senior Director, Data Center Operations, SAP
AG, im Verlaufe des Projektes anerkennend über die konstruktive Zusammenarbeit
aller Beteiligten.