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Sparkasse Oberhessen – Management von IT-Notfallsituationen
ITSCM: Management von IT-Notfallsituationen für die Sparkasse Oberhessen
Computacenter überzeugte bei der Entwicklung des ITSCM-Prozesses von Anfang an durch die Kombination fachlicher Kompetenz mit methodischem Know-how.
Heiko Schulz
Fachbereichsleiter
Informationstechnologie
Herausforderung
Transparente Abbildung der Geschäftsprozesse mit ihren Vernetzungen und
Schnittstellen zu IT-Systemen von A wie Authentifizierung bis Z wie Zahlungsverkehr
- Risiken im IT-Betrieb aufzeigen und durch gezielte Maßnahmen begegnen
- Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit von Prozessen und Anwendungen durch effizientes Management von IT-Notfallsituationen
- Mitteleinsatz (IT) und Nutzen (Geschäftsprozessunterstützung) abgleichen und mit Maßnahmen zu kostenbewusstem Einsatz von IT-Ressourcen verbinden
- Das Management von IT-Notfallsituationen auf der Grundlage des Rahmenwerks „Sicherer IT-Betrieb“ der Finanz Informatik (FI) in das Regelgeschäft der Sparkasse Oberhessen integrieren
Lösung von Computacenter
Im Mittelpunkt des Managements von IT-Notfallsituationen stehen die auf MS Office basierenden Wiederanlauftools. Mithilfe dieser Tools wird in einem IT-Notfall die aktuelle Notfallsituation konkret abgebildet und analysiert und entsprechende Handlungsanweisungen werden abgeleitet. Die Tools liefern die für die Handlungs- und Auskunftsfähigkeit in einem IT-Notfall wesentlichen Informationen bei völliger Wahlfreiheit der Szenarien:
- Abhängigkeiten und Vernetzung von Geschäftsprozessen und IT-Systemen
- Zeitbedarf, vom Ausfall bis hin zum Notbetrieb
- Ressourcen, die für den Wiederanlauf benötigt werden
- Simulation von Was-Wäre-Wenn-Szenarien
- Automatische Generierung von Projektplänen
Die Handhabung der Wiederanlauftools erfordert keine speziellen Kenntnisse und sie sind selbstverständlich ohne RZ-Infrastruktur verwendbar. Optional besteht eine Schnittstelle zum BCM-Tool (Business Continuity Management) der Finanz Informatik, die es gestattet, die im BCM-Tool abgebildeten Prozesse, Teilprozesse, Anwendungen, Systeme etc. mit den sie unterstützenden IT-Services vernetzt und redundanzfrei in die Wiederanlauftools zu integrieren.
In einem Notfallhandbuch werden alle Maßnahmen zur IT-Notfallbewältigung dokumentiert, die nach Eintritt eines IT-Notfalls zu ergreifen sind. Der etablierte IT-Notfallprozess entspricht im Detail den Anforderungen in den Sicherheitskonzepten der Finanz Informatik und stellt somit ein verbindliches Regelwerk für den Umgang mit IT-Notfällen bei der Sparkasse Oberhessen dar.
Nutzen
Technische Eckdaten
• mehr als 120 IT-Services
• mehr als 230 Anwendungen
• mehr als 60 Prozesse
- Auflagen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) an die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und des Kreditwesengesetzes (KWG) sind erfüllt.
- Die Anforderungen „Sicherer IT-Betrieb“ und die der Wirtschaftsprüfer zur Etablierung eines funktionsfähigen IT-Notfallprozesses sind erfüllt.
- Der IT-Notfallprozess entspricht international anerkannten Standards (ITIL, ISO 27001) und gewährleistet Handlungsfähigkeit der Sparkasse während eines IT-Notfalls.
- Wiederanlauftools stehen mit detaillierter Abhängigkeits- und Wiederanlaufmatrix für die Steuerung des Wiederanlaufs der unternehmenskritischen IT-Services in einem IT-Notfall zur Verfügung.
- Gezielte organisatorische Grundlagen verankern die Lösung zum Management von IT-Notfällen im Regelbetrieb.
- Schnittstellen zum IT-Betrieb stellen die Aktualität der Wiederanlauftools und -verfahren sicher.
- Durch Umsetzen der Empfehlungen aus der IT-Risikoanalyse wurden Risiken minimiert.
- Testpläne gewährleisten die Erreichung der folgenden Ziele:
- Prüfung der Belastbarkeit des IT-Notfallprozesses
- Ermittlung des Zeitbedarfs für die Wiederherstellung
- Training für die IT-Notfallteams
Heiko Schulz, Fachbereichsleiter Informationstechnologie, betont: „Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen verfügten wir über gute Informationen zum breiten Leistungsspektrum von Computacenter. Computacenter überzeugte im Thema „Management von IT-Notfall-Situationen“ zur Entwicklung des ITSCM-Prozesses von Anfang an durch die Kombination fachlicher Kompetenz mit methodischem Knowhow. (…) Die effiziente und pragmatische Lösung zum Management von IT-Notfall-Situationen führt die Konzepte des Rahmenwerks „Sicherer IT-Betrieb“ und die Sicherheitskonzepte der Finanz Informatik fort und ergänzt unsere IT-Sicherheits- und Business-Continuity-Prozesse ideal in der Erfüllung der MaRisk- Anforderungen.“