- Kontakt
- Wenn Sie Fragen zu dieser Referenz haben oder wenn wir uns mit Ihnen in Kontakt setzen sollen, dann
senden Sie uns bitte eine
Landeshauptstadt München – Dynamic Datacenter
Die Landeshauptstadt München stellt ihren Referaten künftig Rechenleistung zentral und als Dienstleistung bereit. Computacenter hat die dafür notwendige zukunftssichere, dynamische und virtualisierte Rechenzentrumsinfrastruktur konzipiert und implementiert.

Wir sind mit der Koordination und der technischen Umsetzung dieses komplexen Projekts durch Computacenter sehr zufrieden.
Peter Schulz
Leiter Planungsteam Betriebssysteme
Landeshauptstadt München
Herausforderung
Die Landeshauptstadt München hat nach einer Entscheidung des Stadtrats beschlossen, Rechenzentrumsleistungen zu zentralisieren. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, eine zentrale IT-Infrastruktur zu entwickeln und zu etablieren, die den speziellen Anforderungen gerecht werden würde. Im ersten Schritt wurden Webapplikationen des Sozialreferats zum zentralen IT-Dienstleister der Landeshauptstadt München, Abteilung D-III-ITD, verlagert.
Lösung von Computacenter
Computacenter hat innerhalb von nur sechs Monaten ein Lösungskonzept entwickelt und umgesetzt, das es der zuständigen Stelle in der Stadtverwaltung erlaubt, in Zukunft bei den Referaten als Full-Service-Dienstleister aufzutreten. Das Konzept sieht die virtuelle Bereitstellung von Servern und Speichern führender Hersteller vor.
Nutzen
Die Landeshauptstadt München kann nun ihren Referaten zentrale Rechenleistung und Speicherkapazität effizient und flexibel bereitstellen. IT-Dienstleistungen können dadurch optimiert betrieben werden.
Ausführliche Version
Technische Eckdaten
• Fujitsu Primergy BX600 S3 Advanced Blade Ecosystem als Blade Chassis
• Fujitsu Primergy BX620 S4 Bladeserver als Datenbank- und Applikationsserver
• Virtualisierung der Applikationsserver mit VMware Virtual Infrastructure 3 Software
• Virtualisierung der Datenbankserver mit Fujitsu FlexFrame for Oracle und OVM
• Zentrales Online-Storagesystem für Virtualisierungsumgebung VMware
und FlexFrame für Oracle/OVM
o Fabric Attached MetroCluster NetApp FAS3160HA
o hochverfügbar
o synchrone Spiegelung über zwei Standorte
• Anbindungstechnologien:
o NFS über 10-Gbit-Ethernet für VMware- und Oracle-Datenbanken
o FCP für FlexFrame und OVM-Repository sowie Oracle-Datenbanken
• Redundante Archivierungsplattform auf Basis von NetApp FAS2050c-Storagesystemen mit SnapLock
• Hochverfügbare, gespiegelte Virtual Tape Library auf Basis von Data Domain DD690-Systemen
• Erweiterung der bestehenden Brocade-SAN-Umgebung mit Brocade-Switches
• Softwareversorgung: VMware VI3, Fujitsu NetWorker, OVM und OEL, FF4O, SuSe Linux
Computacenter hat für die Landeshauptstadt München eine hochverfügbare und virtualisierte IT-Umgebung eingerichtet. Sie wird in zwei Hauptrechenzentren durch den gesamtstädtischen IT-Dienstleister, die Abteilung D-III-ITD, betrieben und versorgt die Referate der Stadt als Full-Service-Anbieter mit IT-Dienstleistungen. Die Lösung von Computacenter umfasst zusätzlich einen Wartungsvertrag für die eingesetzte Hard- und Software.
Herausforderung
Die Landeshauptstadt München hatte beschlossen, Rechenzentrumsleistungen zu zentralisieren und die Anschaffung von Systemen für die Bereitstellung von Diensten in den einzelnen Behörden und Referaten zusammenzuführen. Neben dem Aufbau einer modernen und zukunftssicheren Plattform lag das Hauptaugenmerk auf dem Ziel, einen effizienten Betrieb in den geforderten Servicemodellen anzubieten.
Lösung
Das Konzept von Computacenter umfasste eine Konsolidierungsplattform für alle x86-basierten Server, bestehend aus virtuellen Servern, Speichern, Archiv- und Backupsystemen. Gemäß den Anforderungen des Kunden hat Computacenter Komponenten der Hersteller Fujitsu, VMware, Data Domain und NetApp zum Einsatz gebracht. Die Lösung der Computacenter-Spezialisten orientierte sich an den etablierten Serviceprozessen und führte zur Einführung zentraler Dienste für Applikationen und Backup. Betroffen waren die Bereiche Sicherheit, Bereitstellung von Hardware und virtuellen Servern für die unterschiedlichen Servicemodelle sowie Backup und Restore. Computacenter hat das zentrale Projektmanagement inklusive Koordination und Steuerung aller Leistungsmodule übernommen und die technische Projektleitung sowie sämtliche Beratungsleistungen für die Implementierung erbracht. Für die Virtualisierung der Oracle-Datenbanken entwickelte und implementierte Fujitsu als Technologiepartner und vertraglicher Subunternehmer von Computacenter FlexFrame for Oracle (FF4O).
Nutzen
Mit dieser zukunftsorientierten Lösung verfügt der IT-Dienstleister der Landeshauptstadt München langfristig über eine zentrale und hochverfügbare Plattform, mit der er die Vielzahl seiner Kunden bedienen kann. Rechenleistung, virtuelle Server, Speicher- und Archivplatz werden schnell und bedarfsgerecht bereitgestellt. Alle bisher dezentral erbrachten Dienste können in der neuen Lösung in unterschiedlichen Servicemodellen zusammengeführt werden. Die redundante Auslegung der zentralen Server und Backupsysteme garantiert Ausfallsicherheit und ermöglicht die rasche Wiederherstellung von Daten. Computacenter ist für alle implementierten Hard- und Softwarelösungen Single Point of Contact. Das zentrale Servicedesk von Computacenter fungiert als Annahmestelle für Störungen, die im Bedarfsfall an die Hersteller weitergeleitet werden.
Die Hardware wird mit der von Computacenter entwickelten und realisierten Lösung mit einem Höchstmaß an Effizienz ausgenutzt.