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Union Investment – Flexible Workplace

Union Investment migriert mit Computacenter 3.100 Clients in zwei Ländern auf Windows Vista

Union Investment

Noch nie war eine Migration so geräuschlos.

Dieter Fromm
Projektleiter, Union Investment

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Zusammenfassung

Herausforderung

Union Investment, einer der größten deutschen Asset Manager, wollte alle Anwender-PCs in Deutschland und Luxemburg einschließlich aller notwendigen Applikationen auf Microsoft Windows Vista Enterprise und Microsoft Office 2007 umstellen. Betroffen waren auch die Tochtergesellschaften. Die Projektlaufzeit war auf zehn Monate begrenzt.

Lösung von Computacenter

Computacenter entwickelte für Union Investment einen hoch standardisierten Client auf Basis von Windows Vista sowie ein maßgeschneidertes Deploymentverfahren. Die notwendigen Backend-Services wurden aktualisiert. Dabei profitierte der Kunde von den flexiblen Ressourcen der Computacenter Shared Services.

Nutzen

Die Aktualität der IT-Infrastruktur und die damit einhergehende Zukunftsfähigkeit geben Union Investment die Handlungsfreiräume, im Rahmen der IT-Strategie avisierte Folgeprojekte zu realisieren.

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Technische Eckdaten

  • Clientdesign Microsoft Windows Vista Enterprise mit SP1 (fünf Sprachen, BitLocker-Festplattenverschlüsselung)
  • Weiterentwicklung und Ausbau der Systemmanagement-Infrastruktur auf Basis der Altiris Client Management Suite
  • Client Deployment mittels Intel® AMT (vPro™)
  • Fallback-Konzept für vorhandene XP-Clients auf Basis von Microsoft ImageX
  • Automatisierte Datenmigration durch Visual-Basic-Skripte
  • Update der Fernwartungslösung durch Einsatz von Symantec pcAnywhere 12
  • Update der Security Suite durch Symantec SEP 11
  • Analyse der Backend-Infrastruktur (Logonservice, Messaging, File/Print)

Herausforderung

Union Investment, einer der größten deutschen Asset Manager für private und institutionelle Anleger, wollte alle eigenen PCs sowie die PCs der Tochtergesellschaften innerhalb einer Projektlaufzeit von nur zehn Monaten auf Microsoft Windows Vista Enterprise migrieren. Das Gesamtvolumen umfasste 3.100 PCs in Deutschland und Luxemburg einschließlich der notwendigen Applikationen.

Durch die Umstellung der Clientinfrastruktur auf das aktuelle Microsoft-Betriebssystem wollte Union Investment die Produktivität der Endanwender weiter verbessern und die optimale Gestaltung der Betriebsprozesse auch für die Zukunft sicherstellen. Zuvor waren die Anwender von Computacenter mit aktuellen Desktop- und Notebooksystemen versorgt worden. Nun wollte man die Leistungsfähigkeit der homogenisierten Hardwarelandschaft nutzen, um die Vorteile von Windows Vista im gesamten Unternehmen verfügbar zu machen. Parallel zu der Migration auf das multilinguale Betriebssystem (fünf Sprachen) sollte auch auf Office 2007 umgestellt werden.

Die Verfügbarkeit von Vista-Servicepacks musste im Sinne der Systemstabilität unbedingt berücksichtigt werden. Zudem war für das Projekt die erfolgreiche Aktualisierung der Backend-Services von entscheidender Bedeutung. Vista-fähig ausgelegt werden mussten unter anderem Microsoft Active Directory, Microsoft Exchange, das Systemmanagement einschließlich der Updateverwaltung, verschiedene Datei- und Druckdienste sowie Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner und BlackBerrys. Die Zahl der umzustellenden Applikationen belief sich auf ungefähr 200.

Die meisten der 3.100 betroffenen Clients befanden sich an den Standorten Hamburg, Frankfurt und Luxemburg Stadt. Besondere Flexibilität im Deploymentprozess war bei der Umstellung der Notebooks für den Außendienst gefordert. Aus rechtlichen Gründen mussten jeweils eine deutsche und eine luxemburgische Systemmanagement-Infrastruktur Vista-fähig aufgebaut werden. Während der gesamten Migration durfte kein Mitarbeiter bei seiner Arbeit beeinträchtigt werden. Eventuelle Migrationsfehler durften zu keinem Zeitpunkt zu Ausfällen im laufenden Betrieb führen. Weil im Anschluss an die Vista-Migration weitere IT-Projekte geplant waren, musste der eigentliche Rollout innerhalb von nur drei Monaten durchgeführt werden.

Lösung

Computacenter betreibt seit 2006 die Clientinfrastruktur von Union Investment im Rahmen von Shared Services. Der Serviceprovider kennt deshalb die IT-Landschaft des Kunden und dessen Bedürfnisse sehr genau. Als Microsoft Gold Certified Partner und Teilnehmer am Windows Vista Technology Adoption Program (TAP) hat Computacenter bereits viele Vista-Migrationen erfolgreich durchgeführt und weitreichende Erfahrungen in allen relevanten Bereichen erworben. So verfügte der Serviceprovider über alle Voraussetzungen, um auf Basis eigener Betriebsmodelle dem Kunden den bestmöglichen Nutzen der eingesetzten Microsoft-Technologien zu erschließen.

Computacenter analysierte im Rahmen des Projekts zunächst sorgfältig die gesamte Backend-Infrastruktur im Hinblick auf den Einsatz von Windows Vista und Office 2007. Um ein optimales Systemdesign sicherzustellen, wurden gemeinsam mit dem Kunden die Anforderungen an die künftige Clientplattform definiert. Danach entwickelte Computacenter für Union Investment einen hoch standardisierten Client auf Basis des aktuellen Microsoft-Betriebssystems. Mit den Herstellern wurde festgelegt, welche Technologien auf Windows Vista migriert werden sollten, von welchen man sich trennen und welche man neu einführen würde.

Alle Rechner wurden von einer zentralen Administrationskonsole aus über Nacht innerhalb von nur drei Monaten umgestellt. Vor-Ort-Personal war nur in geringem Umfang erforderlich. Die Verfügbarkeit der spezifischen Anwenderdaten und -konfigurationen zur Systeminstallation war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Dabei entsprach Computacenter dem Anspruch von Union Investment, Datensicherungs- und PC-Fallback-Verfahren zu etablieren, um Arbeitsausfälle der Endanwender durch den Rollout komplett auszuschließen.

Die Fachapplikationen von Union Investment, welche in der Ziellandschaft wieder zur Anwendung kommen mussten, wurden vor dem Rollout von Pilotusern ausgiebig unter Windows Vista getestet und von Computacenter paketiert. Das Migrationssystem von Computacenter war so flexibel, dass auch die laufenden Weiterentwicklungen der Fachapplikationen bis kurz vor dem Rollout berücksichtigt werden konnten.

Die Migration selbst verlief in vier Schritten:

  1. Zuerst wurde die Sicherung der zu migrierenden Benutzerdaten und Systemeinstellungen eingerichtet. Die zentrale Speicherung der Daten erfolgte nun automatisch während des Abmeldevorgangs des Anwenders. Die eigentliche Installation von Windows Vista wurde erst durchgeführt, nachdem alle Benutzerdaten zweifelsfrei identifiziert und vollständig im Netzwerk gesichert waren. So konnte jeder Rechner ohne Datenverlust umgestellt werden.
  2. Vor der eigentlichen Vista-Installation wurde zur Sicherung des vorhandenen XP-Clients ein sogenanntes XP-Fallback-Image erstellt.
  3. Für jeden Rechner wurde eine eigene Applikationszuweisung im Kontext der angeschlossenen Rolloutdatenbank erstellt, so dass während der folgenden Vista-Installation die gewohnte anwenderspezifische Softwarekonfiguration aufgespielt werden konnte.
  4. Nach der Installation wurden die im ersten Schritt im Netzwerk gespeicherten Anwenderdaten automatisch beim Systemstart und Anmeldevorgang des Benutzers wieder aufgespielt.

Wäre die Installation auf einem Rechner gescheitert, so hätte sich das Fallback-Image aufspielen lassen, und der Anwender hätte am nächsten Morgen in seiner gewohnten XP-Umgebung weitergearbeitet.

Der Einsatz einer zentralen Administrationskonsole erlaubte die Umstellung von bis zu 100 Geräten pro Nacht durch nur zwei Personen. Die Installation begann jeweils am Abend, nachdem der Nutzer seinen Rechner abgemeldet hatte, und war abgeschlossen, wenn er ihn am nächsten Morgen wieder einschaltete.

Nutzen

Union Investment profitiert unmittelbar von den Stärken der eingesetzten Microsoft-Technologien und von den zugrundeliegenden Computacenter-Betriebsmodellen. Im Rahmen der Strategieplanung wurde durch die Einführung von Windows Vista ein wichtiger Ausgangspunkt für Folgeprojekte geschaffen, welche sich auf die aktualisierte Anwendungsplattform stützen. Der Kunde hat somit im Kontext seiner IT-Strategie Handlungsfreiräume im Sinne der Einführung neuer Technologien geschaffen. „Wir sehen uns als Dienstleister für unsere Fachbereiche, der technische Neuerungen zeitnah zum Nutzen des Unternehmens zur Verfügung stellt“, erklärt Christian Leitner, Geschäftsführer von UIT. „Mit Vista und Office 2007 nutzen wir die Chance, rechtzeitig Wettbewerbsvorteile zu sichern, indem wir für die jetzigen und zukünftigen Anforderungen unserer Kunden gewappnet sind.“

Alle zeitlichen und wirtschaftlichen Rahmenvorgaben wurden zuverlässig eingehalten. Die Anwender waren zu keinem Zeitpunkt in ihrer Arbeit beeinträchtigt. Jens Gastrop, Abteilungsleiter Fachbereich Zentrale Dienste bei Union Investment IT Services (UIT), dem internen IT-Dienstleister von Union Investment, resümiert: „Alle Clients wurden im vorgegebenen Zeitrahmen ausgerollt und reibungslos an den Betrieb übergeben.“